Adventure & Travel,  USA

New York- Reisebericht und Tipps Teil 2

Weltkarte mit New York Reiseführer

Im zweiten Teil meines Reisetagebuchs zeige ich Euch, wie wir die letzten 3 Tage in New York City verbracht haben, nachdem wir für eine Nacht einen Zwischenstopp in Washington gemacht haben. Dazu wird es einen extra Post geben.

The Butcher’s Daughter – Little Italy – Wall Street – Manhattanhenge 

Avocado Bagel, Kakao, Kaffee und French Toast bei The Butcher's Daughter in New York
The Butcher’s Daughter

Unseren vierten Tag in NYC haben wir mit einem Frühstück bei The Butcher’s Daughter begonnen. Dabei handelt es sich um eine amerikanische Kette, die vegetarisches Essen anbietet. Dort gibt es definitiv das beste Avocado Toast in ganz NYC und das French Toast mit gesalzener Erdbeerbutter kann ich Euch ebenfalls nur empfehlen! Das Restaurant ist modern eingerichtet und bietet auch für Veganer bei nahezu allen Gerichten eine pflanzliche Alternative an. Hier könnt Ihr Euch gerne schon einmal die Auswahl an Essen und Getränken anschauen. Ich empfehle Euch, vorab einen Tisch zu reservieren, da es gerade morgens zur Frühstpückszeit oft sehr gut besucht ist.

Nach dem Frühstüch bei The Butcher’s Daughter seid Ihr bereits mitten in Little Italy, einem Szene Stadtteil in Lower Manhattan. In dem Viertel findet Ihr viele Souveniergeschäfte und traditionelle italienische Restaurants.

Beginn des Stadtviertels Little Italy (Schriftzug, der zwischen den Laternen aufgespannt ist)
Welcome to Little Italy

Dort könnt Ihr Euch auf die Suche nach den für diesen Stadtteil berühmten Graffitis machen, die sich hinter jeder Straßenecke verstecken. Eines der Bekanntesten ist das Graffiti vor dem Pietro Nolita Cafe.

Café Pietro Lolita in Little Italy (New York)
174 Elizabeth St., New York

Die Graffitis wechseln allerdings regelmäßig, sodass Ihr immer neue Kunstwerke entdecken werdet. Die bunten Graffitis geben dem Stadtteil einen ganz besonderen Flair. Solltet Ihr im September nach NYC fliegen, habt Ihr sogar die Möglichkeit das berühmte Straßenfest zu Ehren von San Gennaro mitzuerleben. Zu Zeiten des Festivals könnt Ihr täglich Livemusik hören, beim Show-Kochen zuschauen und habt die Möglichkeit alle typischen Traditionen der italienischen Einwanderer auszuprobieren.

Gebäudefassade der New Yorker Börse
Die New Yorker Börse

Nach dem Vormittag in Little Italy haben wir uns auf den Weg zur New Yorker Börse gemacht. Ich habe sie mir ehrlich gesagt spektakulärer vorgestellt… Dieser unscheinbare Wolkenkratzer macht sich eigentlich nur dadurch bemerkbar, dass dort unzählige Männer im Anzug mit ihren Aktentaschen telefonierend ein- und ausgehen. Wenige Meter entfernt steht der Charging Bull, ein bronzefarbener Bulle. Ursprünglich als Street Art aufgestellt, ist er heute eine der Hauptattraktionen im Financial District und dient als Erkennungsmerkmal der Wall-Street.

Sonnenuntergang beim Manhattanhenge in New York
Manhattanhenge

Am Abend hatten wir das große Glück das zweimal jährlich auftretende Phänomen des Manhattanhenge (Ende Mai und Mitte Juli) miterleben zu können. An diesen Tagen geht die Sonne zwischen den Straßenschluchten der New Yorker Innenstadt unter, sodass sie für einen kurzen Moment als eine Art Feuerball zwischen den Häusern steht. Dieses Event lockt nicht nur Touristen, sondern auch viele New Yorker auf die Straßen und wird Eure New York Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

Queens – DUMBO – Brooklyn Bridge Park – Smorgasburg

Unseren vorletzten Tag in NYC haben wir mit einem Besuch des Flushing Meadows Park in Queens begonnen.

Frau vor dem Globus im Flushing Meadows Park in Queens (New York)
Flushing Meadows

Der Globus ist wirklich ein sehr schönes Fotomotiv in einer Gegend, die eher weniger von Touristen besucht wird. Dort haben wir einen New Yorker kennengelernt, der uns fotografiert hat und dem wir dann im Gegenzug bei einem Fotoprojekt für die Schule geholfen haben. Es war eine interessante Begegnung, die uns einen kleinen Eindruck in das Leben der Menschen vor Ort gegeben hat. Solche Begegnungen sind meiner Meinung nach ein großer Mehrwert am Reisen, weil man dadurch auch einen Einblick in das wirkliche Leben vor Ort bekommt und nicht nur alles aus dem Sightseeing Bus an sich vorbeiziehen sieht.

DUMBO Brücke in Brooklyn (New York)
DUMBO – Brooklyn

Unsere nächste Station war DUMBO. Als DUMBO bezeichnet man die Manhattan-Bridge-Überführung, die für ein Wohnviertel im New Yorker Stadtteil Brooklyn steht. Das Viertel light am East River und ist mit der U-Bahn beispielsweise über die Station High Street zu erreichen (A und C Train). Dort befinden sich viele Kunstgalerien und Restaurants, alles geprägt durch die Industrialisierung. An manchen Stellen sieht man noch die alten Bahnschienen, die teilweise sogar noch in einzelne Gebäude verlaufen. Auch das Größtenteils noch vorhandenen Granitpflaster verstärkt den industriellen Charakter des Viertels. Bei klarem Himmel kann man zwischen den Brückenpfeilern hindurch auf das Empire State Building blicken. Neben der Brücke befindet sich der Brooklyn Bridge Park, von wo aus man über das East River einen tollen Ausblick auf die Skyline Manhattans hat.

Skyline von Manhattan aus Sicht der Brooklyn Heights

Einen mindestens genauso tollen Ausblick hat man von den Brooklyn Heights – die Promenade Brooklyns. Von dort aus könnt Ihr durch Brooklyn laufen und viele noch erhaltene Gebäude aus den 1820er Jahren sehen. In den Reihenhäusern wohnten früher viele bekannte Schriftsteller. Dieser Stadtteil bietet sich für einen Spaziergang am Nachmittag an, bei dem man die gemütliche Atmosphäre der Gegend genießen kann.

2 Tüten Pommes des Street Food Markets in Smorgasburg (New York)

Für ein leckeres Mittag- oder Abendessen eignet sich widerum ein Besuch des Open Air Food Markets “Smorgasburg” in Williamsburg. Es ist einer der angesagtesten Open Air Lebensmittelmärkte in NYC. Von dort aus kann man jeden Samstag von 11-18 Uhr leckeres Street Food mit tollem Ausblick auf die New Yorker Skyline und das East River genießen. Ein absoluter Geheimtipp für Euren NYC Urlaub. Der Markt ist unter Touristen noch nicht allzu bekannt, weshalb Ihr so eine gute Gelegenheit habt in das Leben der New Yorker einzutauchen. Das Angebot reicht von Burgern über Fisch und Brotspezialitäten bis hin zu Eis, gefüllten Ananas und ausgefallenen Getränken.

Picknick im Brooklyn Bridge Park – One World Trade Center

Den letzten Tag in NYC haben wir mit einem Frühstück im Brooklyn Bridge Park begonnen. Dort kann man auf den Grünflächen Picknicken und sich unter die New Yorker mischen, die dort ihr Wochenende genießen. Mit Blick auf die Skyline könnt Ihr Euren Urlaub noch einmal Revue passieren lassen und den letzten Morgen ganz entspannt beginnen.

Donut vor der Skyline Manhattan aus dem Brooklyn Bridge Park (New York)
Brooklyn Bridge Park

Eine Alternative zu dem Picknick im Brooklyn Bridge Park wäre ein Brunch in einer der vielen Rooftop-Bars in New York mit Blick auf das Empire State Building. Wenn Ihr bereits 21 seid, kann ich Euch das nur empfehlen.

Den perfekten Abschluss meiner Reise bildete der Besuch des One World Trade Centers. Neben dem grandiosen Panoramablick über New York wird auch die Entstehungsgeschichte des neuen Centers nach dem Flugzeugattentat auf das alte World Trade Center sehr gut dargestellt. Ihr habt die Möglichkeit Euch verschiedene Vorträge über NYC anzuhören oder auch einfach nur den tollen Ausblick aus den Panoramafenstern zu genießen.

Mädchen vor dem Aussichtsfenster des One World Trade Centers mit der Skyline New Yorks im Hintergrund
One World Trade Center

Hier noch einmal die einzelnen Tage im Überblick:

  • Tag 1: Ankunft – Einreise – Fahrt zur Unterkunft – Brooklyn Bridge
  • Tage 2: Macys – Highline Park – Chelsea Market – Staten Island Ferry – Battery Park
  • Tag 3: Brooklyn Bridge Sonnenaufgang – Time Square – Hope&Love Sign – Central Park – 5th Avenue – Rockefeller Center
  • Tag 4: The Butcher’s Daughter – Little Italy – Wallstreet – Manhattanhenge
  • Tag 5: Queens – DUMBO – Brooklyn Bridge Park – Smorgasburg (Williamsburg)
  • Tag 6: Picknick im Brooklyn Bridge Park – One World Trade Center

2 Comments

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